Tom Hanks als Astronaut Jim Lovell in 'Apollo 13', schwebend in der Kapsel während eines Parabelflugs – echte Schwerelosigkeit auf Film festgehalten.
Tom Hanks als Astronaut Jim Lovell in 'Apollo 13', schwebend in der Kapsel während eines Parabelflugs – echte Schwerelosigkeit auf Film festgehalten.

Die Entscheidung für echte Schwerelosigkeit gibt einem Kollegen, der Filmgeschichte verfolgt, etwas gemeinsamen Kontext.

Spielbergs Rat veränderte alles Handlungsfluss und Kernfakten

„Apollo 13“ aus dem Jahr 1995 gilt als Meilenstein der Filmgeschichte, weil er die dramatische Rettungsmission der NASA-Crew um Jim Lovell mit beispielloser Authentizität zeigt. Statt auf klassische Spezialeffekte zu setzen, entschied Regisseur Ron Howard auf Empfehlung von Steven Spielberg, echte Schwerelosigkeit für die Aufnahmen zu nutzen. Dazu wurde eine umgebaute Boeing KC-135, auch bekannt als „Vomit Comet“, eingesetzt, die in Parabelflügen jeweils bis zu 23 Sekunden Schwerelosigkeit erzeugte. Diese riskante, aber bahnbrechende Entscheidung verlieh dem Film eine Realität, die bis heute als Referenz für Weltraum-Dramen gilt.

Fakten

  • „Apollo 13“ von 1995 gilt als Referenz für authentische Weltraumdarstellung im Kino.
  • Steven Spielberg riet Regisseur Ron Howard, echte Schwerelosigkeit mit einem NASA-Parabelflug zu drehen.
  • Die Aufnahmen entstanden in einer umgebauten Boeing KC-135, die pro Parabel bis zu 23 Sekunden Schwerelosigkeit ermöglichte.
  • Fast vier Stunden Material wurden unter echten Schwerelosigkeitsbedingungen gedreht.
  • „Apollo 13“ läuft am 4. Juni um 20.15 Uhr auf Kabel Eins und ist bei Amazon Prime Video streambar.

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