
Die Mischung aus Musik, Tanz und politischem Einsatz gibt einem Kollegen, der Popkultur verfolgt, etwas gemeinsamen Kontext.

Bad Bunny begeistert in Düsseldorf Handlungsfluss und Kernfakten
Der weltbekannte Musiker Bad Bunny gastierte mit seiner Welttournee in der Düsseldorfer Merkur Spiel-Arena und begeisterte ein ausverkauftes Publikum. Bei sommerlichen Temperaturen präsentierte der 32-Jährige über zweieinhalb Stunden lang einen Mix aus Reggaeton, Latin Trap und Pop und setzte mit einer aufwendigen Bühnenproduktion aus Pyrotechnik, Lasereffekten und Lichtakzenten visuelle Akzente. Die Show ist Teil seiner aktuellen Tour zum Album „DeBÍ TiRAR MáS FOToS“, das seit November weltweit unterwegs ist.
Ein zentrales Element der Performance war die „Casita“, eine rosa Bühneninstallation, auf deren Dach Bad Bunny für seine charakteristische Tanzbewegung „Dwerking“ sorgte – eine bewusst provokante Kombination aus Penisbewegung und Twerking. Zudem wählte er vor jedem Auftritt Fans aus, die mit ihm auf der kleinen Bühne tanzen durften. Ein fester Bestandteil der Show ist auch die Ehrung Puerto Ricos, bei dem ein Zuschauer den Song „VOY A LLeVARTE PA PR“ einleitet.
Bad Bunny, bürgerlich Benito Antonio Martínez Ocasio, ist nicht nur musikalisch, sondern auch politisch aktiv. Aus Sorge vor Einsätzen der US-Einwanderungsbehörde ICE verzichtet er auf Konzerte in den USA. Seine Texte und Auftritte thematisieren Identität, Kolonialismus und soziale Gerechtigkeit. Die ursprünglich geplante einzige Show in Düsseldorf wurde aufgrund hoher Nachfrage um eine weitere am folgenden Tag erweitert.
Fakten
- Bad Bunny gab am Samstag ein ausverkauftes Konzert in der Düsseldorfer Merkur Spiel-Arena.
- Die Show dauerte über zweieinhalb Stunden und beinhaltete Pyrotechnik, Lasereffekte und die „Casita“-Bühne.
- Der Künstler verzichtet aus politischer Sorge auf Konzerte in den USA und lässt sie auf seiner Welttournee aus.
- Ein Fan durfte bei jedem Auftritt den Song „VOY A LLeVARTE PA PR“ mit einem Ruf für Puerto Rico eröffnen.
- Wegen großer Nachfrage wurde die ursprünglich geplante eine Show in Düsseldorf um eine weitere ergänzt.
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