
Der tödliche Sturz ohne Seil und das Entfernen der Kamera geben einem Freund, der Extremsport-Szenen verfolgt, etwas gemeinsamen Kontext.

Tödlicher Seilsprung in Brasilien Handlungsfluss und Kernfakten
Bei einem illegalen Seilsprung an der sogenannten 'Ponte do Esqueleto' in Brasilien ist eine 21-jährige Frau gestorben. Die Brücke bei Limeira, 148 Kilometer nördlich von São Paulo, ist seit 30 Jahren unfertig und wird dennoch von Abenteurern für Extremsport genutzt. Am Samstag wurde die Frau von zwei Männern ohne angebrachtes Sicherungsseil 40 Meter in die Tiefe geworfen. Zeugenaufnahmen zeigen, wie Umstehende noch rufen, das Seil anzulegen. Die junge Frau hatte 330 Reais (ca. 56 Euro) für den Sprung und die Videoaufzeichnung gezahlt.
Nach dem Sturz, bei dem die Frau noch kurz am Leben war, soll ein Mitarbeiter ihre Actionkamera entfernt haben. Die Polizei bestätigte, dass die Kamera zum Zeitpunkt des Sprungs aktiv war, konnte sie aber nicht auffinden. Mitarbeiter gaben an, nichts über den Verbleib zu wissen. Ermittler prüfen, ob Beweise beseitigt wurden. Die beteiligten Männer wurden festgenommen und könnten wegen Totschlags angeklagt werden.
Die Brücke war bereits nach einem tödlichen Unfall 2024 teilweise gesperrt worden. Behörden hatten die Gemeinde Limeira aufgefordert, den Zugang zu sichern. Die Sperre wurde später aufgehoben. Die Zivilpolizei führt nun die Ermittlungen. Die Frau wurde am Sonntag beerdigt.
Fakten
- Eine 21-jährige Frau starb bei einem Seilsprung von der 'Ponte do Esqueleto' bei Limeira in Brasilien.
- Die Frau stürzte 40 Meter in die Tiefe, ohne dass ein Sicherungsseil angebracht war.
- Ein Mitarbeiter soll unmittelbar nach dem Sturz ihre Actionkamera entfernt haben.
- Die Polizei hat drei Männer festgenommen, die wegen Totschlags verantwortlich gemacht werden könnten.
- Die Frau hatte 330 Reais (ca. 56 Euro) für den Sprung und die Videoaufzeichnung gezahlt.
- Die Brücke war nach einem tödlichen Unfall 2024 kurz gesperrt, ist aber wieder zugänglich.
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