
Die technische Entwicklung im Fronteinsatz gibt einem Kollegen, der Rüstungstechnologie verfolgt, einen konkreten Kontext.

Deutsche Drohnen überzeugen im Nato-Test Handlungsfluss und Kernfakten
Bei der Nato-Übung „Flytrap 5“ in Litauen haben deutsche Drohnen überraschend die Nase vorn gezeigt. Die HX-2 des Münchner Start-ups Helsing überzeugte durch hohe Störfestigkeit und Zielgenauigkeit unter elektronischem Gegenfeuer – so zuverlässig, dass US-Soldaten sie improvisiert auch zur Aufklärung einsetzten, nachdem eine US-Drohne ausfiel. Dieser Erfolg basiert auf intensiver Zusammenarbeit europäischer Hersteller mit ukrainischen Streitkräften, die ihre Systeme unter realen Kriegsbedingungen testen und innerhalb von nur zwei Wochen Software-Updates durchführen.
Fakten
- Bei der Nato-Übung „Flytrap 5“ in Litauen trafen 15 von 17 HX-2-Drohnen von Helsing ihr Ziel trotz elektronischer Störung.
- US-Soldaten nutzten die HX-2 improvisiert zur Zielidentifikation, nachdem eine US-Aufklärungsdrohne durch Störsignale ausfiel.
- Das Münchner Start-up Quantum Systems stellte die Abfangdrohne „Strila“ vor, die speziell gegen russische Shahed-Drohnen entwickelt wurde.
- Airbus zeigte die unbemannte „U760 Ravenstorm“ als Begleitjet für Eurofighter und die umgebaute Transportdrohne U145 basierend auf der H145.
- Software-Updates bei europäischen Drohnenherstellern erfolgen mittlerweile im Zwei-Wochen-Rhythmus dank Erfahrungen aus dem Ukraine-Krieg.
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