
Dass der Sherpa lebend ins Basislager zurückkehrte, gibt einem Kollegen, der Bergexpeditionen verfolgt, etwas gemeinsamen Kontext.

Am Everest vermisst – und doch zurück Handlungsfluss und Kernfakten
Ein erfahrener Sherpa, der nach der Besteigung des Mount Everest als vermisst galt, ist nach sechs Tagen unerwartet lebend im Basislager aufgetaucht. Hillary Dawa wurde von einem Reinigungsteam des Sagarmatha Pollution Control Committee in der Nähe des Lagers gefunden, nachdem er allein den Abstieg geschafft hatte. Zuvor hatte der britische Bergsteiger Chris Thrall auf Instagram ein Video veröffentlicht, in dem er den Tod des Sherpas meldete, nachdem dieser ihn gebeten hatte, vorauszugehen.
Behörden und das Expeditionsunternehmen 8K Expeditions leiteten Suchmaßnahmen ein, nachdem Dawa nicht wie erwartet zurückkehrte. Ein Hubschrauber brachte den schwer angeschlagenen Bergführer schließlich in ein Krankenhaus. Die Rettung galt als unwahrscheinlich, da die Überlebenschancen in dieser Höhe nach mehreren Tagen extrem gering sind.
Die diesjährige Klettersaison am Everest war eine der intensivsten: Nach Schätzungen nepalesischer Behörden erreichten über tausend Menschen den Gipfel. Gleichzeitig verloren mindestens fünf Bergsteiger – darunter zwei Inder und drei Nepalesen – dabei ihr Leben. Die Vorfälle werfen erneut Fragen zur Sicherheit und zum Umgang mit Notlagen in extremen Höhenlagen auf.
Fakten
- Der erfahrene Sherpa Hillary Dawa galt sechs Tage lang als vermisst und wurde nach der Gipfelbesteigung am 29. Mai 2026 vermisst.
- Er wurde am Donnerstag, 4. Juni 2026, lebend im Basislager gefunden, nachdem er allein den Abstieg geschafft hatte.
- Der britische Bergsteiger Chris Thrall hatte zuvor auf Instagram den Tod des Sherpas verkündet, nachdem dieser ihn gebeten hatte, vorauszugehen.
- Ein Hubschrauber brachte Dawa in ein Krankenhaus, nachdem er von einem Reinigungsteam des Sagarmatha Pollution Control Committee entdeckt wurde.
- In der aktuellen Klettersaison erreichten über tausend Bergsteiger den Gipfel des Everest, mindestens fünf Menschen starben dabei.
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