Mala Emde und Christoph Maria Herbst stehen auf der Bühne des Festspielhauses am Wall in Emden, umgeben von Publikum und Fotografen, während ein Luftballon mit dem Buchstaben 'n' in der Luft schwebt.
Mala Emde und Christoph Maria Herbst stehen auf der Bühne des Festspielhauses am Wall in Emden, umgeben von Publikum und Fotografen, während ein Luftballon mit dem Buchstaben 'n' in der Luft schwebt.

Die Premiere unter Regenwolken gibt einem Kollegen, der Filmkultur verfolgt, etwas gemeinsamen Kontext.

Komödie eröffnet Filmfest Emden Handlungsfluss und Kernfakten

Das 36. Internationale Filmfest Emden-Norderney wurde am 3. Juni 2026 mit der Weltpremiere der Komödie „Sommer auf Asphalt“ eröffnet. Der Film erzählt die Geschichte einer Fahrradkurierin, deren Alltag durch das unerwartete Auftauchen ihres entfremdeten Vaters durcheinandergerät. Im ausverkauften Festspielhaus am Wall präsentierten die Hauptdarsteller Mala Emde und Christoph Maria Herbst den Film, der für gute Stimmung sorgte – trotz strömenden Regens draußen.

Neben der Eröffnungsnacht stehen weitere Höhepunkte auf dem Programm: Dazu gehören die Verleihung des Schauspielpreises an Florian Lukas und die Nachreichung des Vorjahrespreises an Nora Tschirner. Der Emder Drehbuchpreis wird aus drei Finalisten vergeben, darunter das Widerstandsdrama „Der Zauderer“ und die Schuld-und-Sühne-Geschichte „Ahmet“. Zudem feiert die Dokumentation „Es ist immer in meinem Kopf“ über den verstorbenen Holocaust-Überlebenden Albrecht Weinberg Premiere.

Das Festival setzt auf internationale Kooperationen mit Norwegen, Großbritannien, den Niederlanden und Kanada. Erstmals wird es auch eine Zusammenarbeit mit der kanadischen Filmförderung geben. Am Rande des Festivals bietet das Indische Generalkonsulat am 10. Juni eine Tagesveranstaltung mit Visa-Bearbeitung und Yoga an.

Fakten

  • Das 36. Internationale Filmfest Emden-Norderney startete am 3. Juni 2026 mit der Weltpremiere von „Sommer auf Asphalt“.
  • Die Hauptdarsteller Mala Emde und Christoph Maria Herbst waren bei der ausverkauften Eröffnung im Festspielhaus am Wall.
  • Der Schauspielpreis 2026 geht an Florian Lukas, der ihn am Freitag in Emden entgegennimmt.
  • Der Emder Drehbuchpreis 2026 wird aus drei Finalisten vergeben, darunter „Furchtbare Göse“ und „Der Zauderer“.
  • Die Dokumentation „Es ist immer in meinem Kopf“ über den Holocaust-Überlebenden Albrecht Weinberg feierte Premiere.

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