
Die Übertragung der A-Aktien auf die Stadt-Tochter gibt einem Kollegen aus der Hafenwirtschaft gemeinsamen Kontext.

HHLA überträgt A-Aktien auf Hauptaktionärin Handlungsfluss und Kernfakten
Die ordentliche Hauptversammlung der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) hat am 11. Juni 2026 den aktienrechtlichen Squeeze-out beschlossen. Demnach werden die A-Aktien der Minderheitsaktionäre auf die Hauptaktionärin, die Port of Hamburg Beteiligungsgesellschaft SE, übertragen. Die Freie und Hansestadt Hamburg bleibt damit alleinige Eigentümerin der HHLA. Die Barabfindung für die Aktionäre liegt bei 21,16 Euro je A-Aktie. Die Entscheidung wurde mit Mehrheit der abgegebenen Stimmen getroffen und wird mit Eintragung im Handelsregister wirksam.
Im Rahmen der Hauptversammlung präsentierte Vorstandsvorsitzender Jeroen Eijsink die Geschäftszahlen für 2025. Trotz eines herausfordernden wirtschaftlichen Umfelds und geopolitischer Unsicherheiten stieg der Konzernumsatz um 9,9 Prozent auf 1.756,2 Millionen Euro. Das operative Ergebnis (EBIT) erhöhte sich um 19,5 Prozent auf 160,5 Millionen Euro. Der Jahresüberschuss fiel jedoch mit 9,8 Millionen Euro deutlich niedriger aus, was auf erhebliche steuerliche Sondereffekte zurückgeführt wird.
Angesichts geplanter Investitionen in die Modernisierung der Hafeninfrastruktur beschloss die Hauptversammlung, für das Geschäftsjahr 2025 keine Dividende auszuschütten – weder für die börsennotierten A-Aktien noch für die städtischen S-Aktien. Der Vorstand begründete dies mit der Notwendigkeit, finanzielle Mittel im Unternehmen zu halten, um Wettbewerbsfähigkeit und Effizienz langfristig zu stärken.
Fakten
- Die HHLA-Hauptversammlung beschloss am 11. Juni 2026 den Squeeze-out der A-Aktien zugunsten der Port of Hamburg Beteiligungsgesellschaft SE.
- Die Barabfindung für Minderheitsaktionäre beträgt 21,16 Euro je A-Aktie.
- Der Konzernumsatz stieg 2025 um 9,9 Prozent auf 1.756,2 Mio. Euro, das EBIT um 19,5 Prozent auf 160,5 Mio. Euro.
- Der Jahresüberschuss lag bei 9,8 Mio. Euro, beeinflusst durch steuerliche Sondereffekte.
- Für 2025 wird keine Dividende ausgeschüttet, um Mittel für Modernisierungsinvestitionen zu binden.
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