Günther Jauch steht vor dem typischen Bühnenbild von „Wer wird Millionär“, im Hintergrund der Kandidat Johannes Groß, der lächelnd auf seinem Stuhl sitzt, während im Publikum zwei grinsende Brüder zu sehen sind.
Günther Jauch steht vor dem typischen Bühnenbild von „Wer wird Millionär“, im Hintergrund der Kandidat Johannes Groß, der lächelnd auf seinem Stuhl sitzt, während im Publikum zwei grinsende Brüder zu sehen sind.

Der kluge Auftritt von Johannes Groß gibt einem Kollegen, der Quizshows verfolgt, etwas gemeinsamen Kontext.

Bruderduell beim Zocker-Special Handlungsfluss und Kernfakten

Beim Zocker-Special von „Wer wird Millionär“ auf RTL trat der 42-jährige Gymnasiallehrer Johannes Groß aus Gevelsberg an und gewann 125.000 Euro – damit übertraf er die vorherigen Gewinne seiner Brüder Andreas und Felix, die bereits 32.000 und 64.000 Euro erspielt hatten. Groß, der zuvor schon als Telefon-Joker für seine Brüder half, trat selbstbewusst auf und ging viermal volles Risiko, verließ sich dabei auf Bauchgefühl und fundiertes Wissen. Im Publikum saßen seine Brüder und fieberten mit, grinsten aber, als er bei einer frühen Frage scheiterte.

Die Spannung stieg, als Groß Quizmaster Günther Jauch korrigierte: Bei einer Frage zu Mozarts „Zauberflöte“ sprach Jauch vom „Vogelhändler“, doch Groß unterbrach sachlich – es heiße „Vogelfänger“, und das Werk stamme von Mozart, nicht von Brahms. Diese Korrektur brachte Jauch aus dem Takt, der daraufhin scherzte, die Brüder wollten ihn vernichten und forderte: „Er soll von seinem hohen Ross mal runter.“

Groß blieb cool und setzte auch bei der 125.000-Euro-Frage auf sein Wissen, obwohl das Publikum anders tippte. Er gewann – und verzichtete klugerweise auf die 250.000-Euro-Frage. Sein vierter Bruder Ludwig war als Joker nicht weiterhelfen können. Am Ende freute sich Groß über „wahnsinnig viel Geld“ – und dass er die Familienehre wiederhergestellt hatte.

Fakten

  • Johannes Groß gewann 125.000 Euro beim Zocker-Special von „Wer wird Millionär“ am 24. Mai 2026.
  • Er ist Gymnasiallehrer aus Bochum und korrigierte Günther Jauch bei der Mozart-Arie: „Vogelfänger“, nicht „Vogelhändler“.
  • Seine Brüder Andreas und Felix hatten zuvor 32.000 und 64.000 Euro gewonnen.
  • Jauch reagierte auf die Korrektur mit: „Er soll von seinem hohen Ross mal runter.“
  • Groß verzichtete auf die 250.000-Euro-Frage, nachdem sein Telefonjoker (Bruder Ludwig) nicht helfen konnte.

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