
Die Übernahme von zwei Salzwerken für 350 Millionen Euro gibt einem Kollegen, der das Thema verfolgt, etwas gemeinsamen Kontext.

K+S kauft zwei Salzwerke für 350 Mio Handlungsfluss und Kernfakten
Der Kasseler Bergbaukonzern K+S expandiert im europäischen Salzgeschäft und übernimmt zwei Siedesalzstandorte von Qemetica – einen in Staßfurt (Sachsen-Anhalt) und einen in Janikowo (Polen). Die Transaktion im Volumen von 350 Millionen Euro könnte sich um bis zu 30 Millionen Euro erhöhen, abhängig von der Geschäftsentwicklung 2026 und 2027. Mit der Übernahme reagiert K+S auf stabile Marktbedingungen und will seine Position in Mittel- und Osteuropa ausbauen. Beide Standorte werden weiterbetrieben, wie sie sind, und beschäftigen zusammen rund 400 Mitarbeiter.
Die Anlage in Janikowo gilt als eines der größten Siedesalzwerke der EU, während die in Staßfurt seit 2021 in Betrieb ist und als modernste Salzanlage Europas gilt. Die Werke produzieren vor allem Spezialsalze für die Lebensmittelindustrie und Wasserenthärtung – ein Bereich, der K+S künftig stärker bedienen möchte. Der Konzern sieht in der Übernahme eine seltene Gelegenheit, da Qemetica als Konkurrent zum Verkauf stand.
Die Finanzierung soll über bestehende Mittel oder Kreditlinien erfolgen. Eine Eigenkapitalerhöhung wird ausgeschlossen. K+S verfügte Ende 2025 über gut 480 Millionen Euro an Netto-Finanzmitteln und gilt als de facto schuldenfrei. Der Abschluss der Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der wettbewerbsrechtlichen Genehmigung und ist für das erste Quartal 2027 geplant.
Fakten
- K+S kauft die Salzwerke in Staßfurt (Deutschland) und Janikowo (Polen) von Qemetica für 350 Millionen Euro.
- Die Standorte beschäftigen rund 400 Mitarbeiter und erzielten 2025 etwa 50 Millionen Euro EBITDA bei 125 Millionen Euro Umsatz.
- Die Übernahme soll im ersten Quartal 2027 abgeschlossen werden, vorbehaltlich der wettbewerbsrechtlichen Genehmigung.
- K+S schließt eine Eigenkapitalerhöhung aus und kann den Kauf aus eigenen Mitteln oder Kreditlinien finanzieren.
- Die Anlage in Staßfurt ist seit 2021 in Betrieb und gilt als modernste Salzanlage der EU.
Visuelle Nachrichtenerklärung von Canto. KI-Werkzeuge können die Produktion unterstützen. Redaktionelle Richtlinien





