
Die Zahlen von PSG waren beeindruckend, doch die Entscheidung für München gibt einem Kollegen, der den sportlichen Alltag verfolgt, etwas gemeinsamen Kontext.

Kimmich über PSG-Angebot: „Das Finanzielle war sehr, sehr krass“ Handlungsfluss und Kernfakten
Joshua Kimmich, Kapitän der deutschen Nationalmannschaft und des FC Bayern, hat in einer neuen Dokumentation enthüllt, wie intensiv Paris Saint-Germain um ihn geworben hat. Obwohl er lange Zeit nicht verlängern wollte, unterschrieb er im März 2025 einen neuen Vertrag bis 2029. PSG zeigte großes Interesse – sowohl im Sommer 2024 als auch im Winter – und schickte Sportdirektor Luís Campos sogar zu einem persönlichen Gespräch nach München. Auch Ehefrau Lina reiste vorab nach Paris, um Wohngegenden und Schulen zu prüfen.
Das finanzielle Angebot von PSG bezeichnete Kimmich als „sehr, sehr krass“ – doch er wollte das Geld nicht zum ausschlaggebenden Faktor machen. Ausschlaggebend für seinen Verbleib waren das Vertrauen von Neu-Trainer Vincent Kompany und die familiäre Situation. Zuvor hatte Kimmich öffentlich gemacht, dass er sich bei Bayern nicht ausreichend gewertschätzt fühlte, insbesondere unter Sportvorstand Max Eberl.
Die Dokumentation „Sportstudio Produktion: Kapitän Kimmich“ im ZDF zeigt, wie eng der Faden lag. Kimmich selbst sagte noch im Sommer 2024, er sehe zu 95 Prozent nicht, dass er verlängert. Letztlich entschied er sich aber für Stabilität, Vertrauen und Heimat – statt für einen neuen sportlichen Reiz und Rekordzahlen in Paris.
Fakten
- Joshua Kimmich verlängerte im März 2025 seinen Vertrag beim FC Bayern bis 2029.
- Paris Saint-Germain bemühte sich intensiv um Kimmich, darunter einen Hausbesuch von Sportdirektor Luís Campos in München.
- Kimmich beschrieb das finanzielle Angebot von PSG als „sehr, sehr krass“, wollte es aber nicht ausschlaggebend machen.
- Ehefrau Lina Kimmich reiste im Februar 2025 nach Paris, um Wohnmöglichkeiten und Schulen zu prüfen.
- Ausschlaggebend für den Verbleib waren das Vertrauen in Vincent Kompany und familiäre Gründe.
- Kimmich hatte im Sommer 2024 gesagt, er sehe zu 95 Prozent nicht, dass er bei Bayern verlängert.
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