
Die Regeneration der Mangroven gibt einem Kollegen, der Küstenschutz verfolgt, neuen gemeinsamen Kontext.

Mangroven erholen sich global Handlungsfluss und Kernfakten
Mangrovenwälder, lange als stark bedroht eingestuft, zeigen erstmals seit den 1980er-Jahren eine globale Erholung. Eine Studie im Fachjournal "Science" analysierte vier Jahrzehnte Satellitendaten und fand: Ab etwa 2010 kehrte sich der Rückgang in einen Nettozuwachs um. 2023 umfassten die Wälder knapp 154.000 Quadratkilometer, nach einem Tiefstand von 152.000 Quadratkilometern um 2010. Insgesamt gingen seit den 1980er-Jahren etwa 850 Quadratkilometer verloren – rund ein Prozent der Fläche.
Fakten
- Ab 2010 kehrte sich der jahrzehntelange Rückgang der Mangrovenflächen global in einen Nettozuwachs um.
- 2023 umfassten Mangrovenwälder weltweit etwa 154.000 Quadratkilometer, nach einem Tief von 152.000 im Jahr 2010.
- Die Studie basiert auf Satellitendaten von den 1980er-Jahren bis 2023, veröffentlicht im Journal "Science".
- Zu den Faktoren für das Wachstum gehören weniger Abholzung und die Ausbreitung in neue Küstenzonen durch den Klimawandel.
- Erstautor Zhen Zhang betont: Der Stopp der Abholzung sei der wirksamste Schutz für Mangroven.
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