
Der Neustart des Noma gibt einem Kollegen aus der Gastronomie-Scene etwas gemeinsamen Kontext.

Noma kehrt im August zurück Handlungsfluss und Kernfakten
Das weltberühmte Restaurant Noma in Kopenhagen kehrt im August nach monatelanger Schließung wieder. Unter neuer Leitung von Küchenchef Pablo Soto, einem Mexikaner, will das Haus seine Philosophie erneuern, nachdem es im März wegen schwerer Vorwürfe gegen Mitgründer René Redzepi geschlossen wurde. Die Anschuldigungen, die von ehemaligen Mitarbeitern stammten, betrafen körperliche Gewalt und öffentliche Demütigungen im Betrieb.
Redzepi bleibt Eigentümer und Kreativdirektor, wird aber künftig nicht mehr im täglichen Betrieb tätig sein. Das Restaurant, das 2003 gegründet wurde und mehrfach als bestes der Welt ausgezeichnet wurde, hatte bereits 2016 einmal geschlossen, um zwei Jahre später an einem neuen Standort wiederzueröffnen. Der Name Noma setzt sich aus den dänischen Wörtern »nordisk« und »mad« zusammen – also »nordisches Essen«.
Ab dem 5. August wird das Restaurant monatlich wechselnde Menüs zum Einstiegspreis von 4.500 dänischen Kronen (rund 600 Euro) anbieten. Mit diesem Neustart will das Team deutlich machen, dass es Werte wie Respekt und kollektive Identität neu in den Mittelpunkt rückt.
Fakten
- Noma öffnet im August 2026 nach monatelanger Schließung wieder.
- Neuer Leiter ist der mexikanische Küchenchef Pablo Soto.
- René Redzepi bleibt Eigentümer und Kreativdirektor, tritt aber aus dem Tagesgeschäft zurück.
- Grund für die Schließung waren Vorwürfe ehemaliger Mitarbeiter über körperliche Gewalt und Demütigungen.
- Das Menü startet ab 4.500 Dänischen Kronen (ca. 600 Euro).
- Noma wurde mehrfach zum besten Restaurant der Welt gekürt.
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