Windkraftanlagen stehen an einem Feld in Schleswig-Holstein, im Hintergrund bewölkter Himmel.
Windkraftanlagen stehen an einem Feld in Schleswig-Holstein, im Hintergrund bewölkter Himmel.

Die Physik gewinnt am Ende immer, gibt einem Kollegen, der Energiewende verfolgt, gemeinsamen Kontext.

Strompreiszone trifft Physik Handlungsfluss und Kernfakten

Schleswig-Holstein und möglicherweise Hamburg planen, sich aus dem einheitlichen deutschen Strommarkt zu lösen und mit Westdänemark eine gemeinsame Strompreiszone zu bilden. Der Vorschlag zielt darauf ab, den regional überschüssigen Windstrom wirtschaftlich besser zu nutzen, da derzeit hohe Erzeugung im Norden auf begrenzte Netzkapazitäten trifft. Bisher wird der Strompreis bundesweit einheitlich an der Börse gebildet – unabhängig davon, ob der Strom physisch dorthin gelangen kann, wo er gebraucht wird.

Fakten

  • Schleswig-Holstein und möglicherweise Hamburg wollen eine gemeinsame Strompreiszone mit Westdänemark bilden.
  • Derzeit wird der Strompreis in Deutschland bundesweit einheitlich an der Börse gebildet.
  • Netzengpässe verhindern, dass überschüssiger Windstrom aus dem Norden in den Süden gelangt.
  • Das Fraunhofer-Institut schlägt vor, das nördlichste Bundesland aus dem deutschen Strommarkt herauszulösen.
  • Eine regionale Preiszone könnte den Norden stärker wirtschaftlich von seiner Windenergie profitieren lassen.

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