
Die Schließungswelle bei Roller lohnt einen zweiten Blick, besonders für Kollegen im Einzelhandel, die den Markt verfolgen.

Roller schließt Filialen – NRW betroffen? Handlungsfluss und Kernfakten
Der deutsche Möbelhändler Roller zieht sich weiter aus einzelnen Standorten zurück: Nach Filialschließungen in Gera (Thüringen) und Crailsheim (Baden-Württemberg) steht im Juli 2026 eine weitere Schließung im hessischen Offenbach bevor. Es wäre die siebte Filiale innerhalb eines Jahres, die das Unternehmen aufgibt. Roller betreibt insgesamt über 100 Einrichtungsmärkte in Deutschland sowie weitere in Luxemburg und wirbt mit Discountpreisen und einem Sortiment von mehr als 10.000 Artikeln.
Besonders betroffen ist bisher nicht Nordrhein-Westfalen – obwohl dort mit 23 Filialen mehr Roller-Märkte existieren als in jedem anderen Bundesland. Die Standorte verteilen sich quer durch NRW: vom Rheinland über das Ruhrgebiet bis ins Münsterland. Einige davon existieren seit Jahrzehnten. Laut Unternehmensangaben gibt es aktuell keine Anzeichen dafür, dass NRW-Filialen geschlossen werden.
Das Unternehmen, das 1969 mit dem Konzept günstiger Möbel begann, setzt auf die Kombination aus stationärem Handel und digitalen Angeboten. Die jüngsten Schließungen deuten jedoch auf eine strategische Neuausrichtung hin, während die Stabilität der NRW-Standorte für Beschäftigte und Kund:innen Erleichterung bedeutet.
Fakten
- Roller schließt im Juli 2026 eine Filiale in Offenbach (Hessen), die siebte innerhalb eines Jahres.
- Das Unternehmen betreibt in NRW mit 23 Filialen die meisten Standorte aller Bundesländer.
- Bisher gibt es keine Hinweise darauf, dass Roller-Filialen in NRW geschlossen werden.
- Roller wurde 1969 gegründet und bietet über 10.000 Artikel in mehr als 100 deutschen Filialen.
- Zuletzt schlossen Roller-Standorte in Gera (30. Mai 2026) und Crailsheim (Ende April 2026).
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