Johan Manzambi (rechts) feiert seinen Führungstreffer gegen Bosnien mit Breel Embolo.
Johan Manzambi (rechts) feiert seinen Führungstreffer gegen Bosnien mit Breel Embolo.

Ein Doppelpack in den Schlussminuten gibt einem Kollegen, der den WM-Verlauf verfolgt, etwas gemeinsamen Kontext.

Die verrücktesten 20 Minuten der WM Handlungsfluss und Kernfakten

Die Schweizer Nationalmannschaft hat ein spektakuläres 4:1 gegen Bosnien gewonnen, nachdem das Spiel zunächst torarm und unsicher verlief. Der entscheidende Durchbruch gelang erst in den letzten 26 Minuten, als die Schweiz mit einem furiosen Endspurt fünf Tore und eine Rote Karte produzierte. Der 20-jährige Johan Manzambi von SC Freiburg wurde dabei zum Matchwinner: Nur drei Minuten nach seiner Einwechslung erzielte er das 1:0 mit einem Volley-Knaller, ehe er in der 90. Minute auf 3:0 stellte. Zwischendurch traf auch Vargas zum 2:0, während Bosniens Muharemovic in der 80. Minute nach einem Foul an Breel Embolo mit Rot vom Platz musste. Kapitän Granit Xhaka traf später per Elfer zum 4:1. Bosniens Ehrentreffer durch Mahmic in der Nachspielzeit änderte nichts am klaren Ausgang. Der Sieg verbessert die Schweiz in der Gruppenphase deutlich, während Bosnien nach sechs Remis in Folge erstmals eine Niederlage einstecken musste und nun chancenlos scheint.

Fakten

  • Die Schweiz gewann 4:1 gegen Bosnien in einem WM-Spiel am 19.06.2026.
  • Johan Manzambi erzielte zwei Tore (74., 90.) nach seiner Einwechslung.
  • Muharemovic sah in der 80. Minute die Rote Karte für ein Foul an Embolo.
  • Granit Xhaka traf in der Nachspielzeit per Elfer zum 4:1.
  • Bosnien verlor nach sechs Remis in Folge erstmals ein Spiel.
  • Die Schweiz hat mit einem Sieg und einem Unentschieden gute Chancen auf das Weiterkommen.

Visuelle Nachrichtenerklärung von Canto. KI-Werkzeuge können die Produktion unterstützen. Redaktionelle Richtlinien