Elon Musk vor einer Rakete mit dem Logo von SpaceX, im Hintergrund ein Börsen-Chart, der stark ansteigt.
Elon Musk vor einer Rakete mit dem Logo von SpaceX, im Hintergrund ein Börsen-Chart, der stark ansteigt.

Die Bewertung von 1,77 Billionen Dollar gibt einem Kollegen, der Tech-Entwicklungen verfolgt, etwas gemeinsamen Kontext.

SpaceX-Börsengang macht Musk zum Billionär Handlungsfluss und Kernfakten

SpaceX hat mit einem Börsengang von rund 75 Milliarden Dollar den größten IPO der Geschichte vollzogen. Das Unternehmen wird mit 1,77 Billionen Dollar bewertet – mehr als Konzerne wie Meta. Der Handel mit den Aktien startet am Freitag, nachdem SpaceX rund 555,6 Millionen Aktien zum Preis von 135 Dollar platziert hat. Damit rückt Elon Musk erstmals auf dem Papier in die Billionen-Dollar-Vermögensklasse auf, basierend auf seinem Anteil an SpaceX und Tesla.

Doch die Bilanz zeigt eine deutliche Diskrepanz: 2025 erzielte SpaceX einen Umsatz von 18,67 Milliarden Dollar, verbuchte aber gleichzeitig einen Verlust von 4,94 Milliarden Dollar. Die Investoren setzen offenbar nicht auf aktuelle Gewinne, sondern auf zukünftige Technologien wie das Satelliteninternet Starlink, das Ende März zehn Millionen Kunden erreichte, sowie auf geplante KI-Anwendungen und orbitalen Rechenzentren.

SpaceX will in den milliardenschweren KI-Markt einsteigen, der auf über 22 Billionen Dollar geschätzt wird. Konkurrenz kommt unter anderem von Amazon mit seinem Satellitenprojekt. Gleichzeitig bleibt unklar, ob Technologien wie Rechenzentren im Weltraum technisch realisierbar sind. Die Börse feiert SpaceX – die wirtschaftliche Nachhaltigkeit bleibt jedoch eine offene Frage.

Fakten

  • SpaceX platzierte 555,6 Millionen Aktien zu je 135 Dollar und nahm rund 75 Milliarden Dollar ein.
  • Das Unternehmen wird mit 1,77 Billionen Dollar bewertet – mehr als Meta.
  • 2025 erzielte SpaceX 18,67 Milliarden Dollar Umsatz, aber einen Verlust von 4,94 Milliarden Dollar.
  • Starlink hatte Ende März über zehn Millionen Kunden.
  • SpaceX plant orbitalen Rechenzentren für KI-Anwendungen, deren technische Umsetzung unklar ist.
  • Amazon baut einen konkurrierenden Satellitendienst auf.

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