
Der Venturi-Effekt als mögliche Ursache gibt einem Kollegen, der Tauchsicherheit verfolgt, etwas gemeinsamen Kontext.

Was tötete die Taucher auf den Malediven? Handlungsfluss und Kernfakten
Ein Tauchausflug vor den Malediven endete für fünf italienische Taucher tödlich, nachdem sie in einer unterirdischen Höhle verschollen waren. Die Leichen wurden geborgen, doch die genauen Umstände ihres Todes sind noch nicht vollständig geklärt. Inzwischen deuten Experten auf den sogenannten Venturi-Effekt als mögliche Ursache hin – ein physikalisches Phänomen, das durch plötzliche Verengungen unter Wasser starke Strömungen und Sogwirkungen erzeugt.
Alfonso Bolognini, Präsident der italienischen Gesellschaft für Unterwasser- und Überdruckmedizin, analysierte einen Plan der Devana-Kundu-Höhle und erklärte, dass dort ein gewaltiger Venturi-Effekt entstehen könne. Die Gruppe tauchte in einer Höhle mit engen Gängen, in der Strömungen bei Verengungen dramatisch zunehmen können. Berichten zufolge überschritten die Taucher die erlaubte Tiefe von 30 Metern, was das Risiko erhöhte.
Zu den Opfern gehörte die erfahrene Meeresbiologin Professorin Monica Montefalcone mit über 5.000 Tauchgängen. Auch ihre Tochter war Teil der Gruppe. Bolognini betonte, dass die Gruppe sorgfältig gehandelt haben dürfte, dennoch könnte Panik ausgebrochen sein, nachdem ein Taucher in den Sog geriet. Die Staatsanwaltschaft in Rom ermittelt, und Obduktionen sollen in Italien Aufschluss geben. Eine endgültige Rekonstruktion steht noch aus.
Fakten
- Fünf italienische Taucher starben bei einem Tauchgang auf den Malediven.
- Experte Alfonso Bolognini vermutet den Venturi-Effekt als Ursache – ein physikalisches Phänomen durch Strömungsverengung.
- Die Gruppe tauchte in der Devana-Kundu-Höhle und überschritt die erlaubte Tiefe von 30 Metern.
- Zu den Opfern gehörte die erfahrene Meeresbiologin Monica Montefalcone mit über 5.000 Tauchgängen.
- Die Staatsanwaltschaft in Rom hat Ermittlungen eingeleitet, Obduktionen sind in Italien geplant.
Visuelle Nachrichtenerklärung von Canto. KI-Werkzeuge können die Produktion unterstützen. Redaktionelle Richtlinien





