
Die steigende Beteiligung gibt einem Kollegen, der die Entwicklung verfolgt, etwas gemeinsamen Kontext.

UniCredit sammelt mehr Commerzbank-Aktien Handlungsfluss und Kernfakten
Die italienische UniCredit hat bis zum 9. Juni 10,91 Prozent der Commerzbank-Aktien im Rahmen ihres freiwilligen Übernahmeangebots erhalten. Zusammen mit den zuvor gehaltenen 26,77 Prozent erhöht sich die Beteiligung damit auf 37,68 Prozent. Das Angebot, das je Commerzbank-Aktie 0,485 UniCredit-Anteile bietet, liegt unter dem aktuellen Börsenkurs – was die hohe Anzahl an angedienten Aktien ungewöhnlich macht.
Die Commerzbank kritisiert, dass bislang keine Annahmen durch institutionelle Investoren identifiziert wurden und der Anteil privater Anleger bei nur rund 0,05 Prozent liegt. Zudem vermutet das Institut, dass viele anbietenden Parteien mit UniCredit verbundene Finanzinstitute seien, was die Unabhängigkeit des Verfahrens infrage stelle. Daraufhin hatte die Commerzbank die Bafin eingeschaltet.
UniCredit weist die Vorwürfe zurück und betont, ihre Angaben seien gesetzeskonform und in Abstimmung mit der Bafin gemacht worden. Das Unternehmen behält sich vor, das Angebot, das aktuell bis zum 16. Juni läuft, bis zum 3. Juli zu verlängern. Die Commerzbank lehnt die Übernahme weiterhin ab.
Fakten
- UniCredit erhielt bis 9. Juni 10,91 % der Commerzbank-Aktien im Rahmen ihres Übernahmeangebots.
- Die Gesamtbeteiligung von UniCredit an der Commerzbank steigt damit auf 37,68 %.
- Das Angebot gilt bis 16. Juni, kann aber bis 3. Juli verlängert werden.
- Commerzbank kritisiert, dass keine institutionellen Investoren angeboten haben und die Anbieter nicht unabhängig seien.
- UniCredit bietet 0,485 eigene Aktien pro Commerzbank-Aktie – weniger als der aktuelle Börsenwert.
Visuelle Nachrichtenerklärung von Canto. KI-Werkzeuge können die Produktion unterstützen. Redaktionelle Richtlinien





