
Die Bitte um Entschuldigung von Wenders gibt einem Kollegen, der das Thema verfolgt, etwas gemeinsamen Kontext.

Wenders zieht Film wegen Nacktszene zurück Handlungsfluss und Kernfakten
Der deutsche Regisseur Wim Wenders hat seinen Film „Falsche Bewegung“ (1975) vorerst aus dem Verkehr gezogen, nachdem erneut Kritik an einer Nacktszene mit der damals 13-jährigen Nastassja Kinski laut wurde. Die heute 73-jährige Schauspielerin hatte in einem Interview erklärt, dass sie damals bereits gespürt habe, dass die Szene „nicht in Ordnung war“. Sie fordert seit Jahren, die Aufnahmen aus dem Film zu entfernen, und wirft Wenders vor, sie während der Dreharbeiten nicht geschützt zu haben.
Wenders hatte die Szene bei einer Ehrung beim Deutschen Filmpreis verteidigt und philosophische Fragen zum Umgang mit Filmerbe gestellt, was breite Kritik auslöste. Daraufhin entschuldigte er sich öffentlich bei Kinski und erklärte, der Film werde erst wieder freigegeben, wenn eine einvernehmliche Lösung gefunden sei – auch im Einvernehmen mit ihr. Seine Stiftung wies alle Partner an, den Film vorerst nicht mehr öffentlich zugänglich zu machen.
Der Fall wirft Fragen über ethische Standards im Filmemachen der Vergangenheit auf und zeigt, wie sich gesellschaftliche Normen im Umgang mit Minderjährigen in der Kunst verändern. Ob die Szene dauerhaft geschnitten wird, bleibt unklar. Der Film gilt als wichtiges Werk der Neuen Deutschen Filmwelle, doch die aktuelle Debatte rückt die Verantwortung von Kreativen gegenüber jungen Darstellern stärker in den Fokus.
Fakten
- Wim Wenders zog 2026 seinen Film „Falsche Bewegung“ (1975) nach Kritik zurück.
- In dem Film ist die damals 13-jährige Nastassja Kinski in einer Nacktszene zu sehen.
- Kinski sagte 2026, sie habe damals bereits gespürt, dass die Szene „nicht in Ordnung war“.
- Wenders entschuldigte sich öffentlich und erklärte, der Film bleibe zurückgezogen, bis eine einvernehmliche Lösung mit Kinski gefunden sei.
- Kinskis Anwalt drohte mit rechtlichen Schritten, falls die Szene nicht entfernt werde.
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