Ein dunkler Meeresboden mit verstreuten Wal-Knochen, umgeben von Tiefseebewohnern wie Schlangensternen und Muscheln.
Ein dunkler Meeresboden mit verstreuten Wal-Knochen, umgeben von Tiefseebewohnern wie Schlangensternen und Muscheln.

Die Entdeckung gibt einem Kollegen, der Meeresforschung verfolgt, etwas gemeinsamen Kontext.

Größter Wal-Friedhof der Erde entdeckt Handlungsfluss und Kernfakten

Chinesische Wissenschaftler haben im Indischen Ozean die größte Ansammlung toter Wale entdeckt, die je dokumentiert wurde. Entlang der Diamantina-Bruchzone, vor der Westküste Australiens, erstreckt sich ein rund 1200 Kilometer langer 'Knochen-Korridor' auf Tiefen zwischen 4200 und 7000 Metern. Forscher um Xiaotong Peng berichten von mehr als zehn Millionen Wal-Kadavern, darunter Fossilien bis zu 5,3 Millionen Jahre alten Ursprungs. Die Fundstelle gilt als die größte Wal-Nekropole der Welt.

Fakten

  • Chinesische Forscher entdeckten einen 1200 km langen 'Knochen-Korridor' im Indischen Ozean.
  • Die Nekropole könnte mehr als zehn Millionen tote Wale enthalten, einige bis zu 5,3 Millionen Jahre alt.
  • Eine neu beschriebene Schnabelwalart wurde im Fundgebiet identifiziert.
  • Die Diamantina-Bruchzone bildet eine natürliche Trichterstruktur, die Wale auf ihrer Wanderung ablenkt.
  • Rund um die Kadaver hat sich ein vielfältiges Tiefsee-Ökosystem aus Schlangensternen, Quallen und Muscheln entwickelt.
  • Die Studie wurde in der Fachzeitschrift 'Nature' veröffentlicht.

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