Ensemble der Karl-May-Spiele 2026 bei der Generalprobe, mit Alexander Klaws als Winnetou in der Mitte.
Ensemble der Karl-May-Spiele 2026 bei der Generalprobe, mit Alexander Klaws als Winnetou in der Mitte.

Die Rückkehr des Westerndramas auf die Freilichtbühne gibt einem Kollegen oder Fan klassischer Festspiele etwas gemeinsamen Kontext.

Karl-May-Spiele 2026 starten in Bad Segeberg Handlungsfluss und Kernfakten

Die Karl-May-Spiele in Bad Segeberg feiern 2026 ihre 73. Saison mit dem neuen Stück „Im Tal des Todes“. Die Geschichte spielt im mexikanischen Dorf San Miguel, wo der Bösewicht Roulin (Florian Fitz) Menschen in eine giftige Quecksilbermine zwingt. Winnetou (Alexander Klaws) und Old Shatterhand (Bastian Semm) versuchen, einen Krieg zwischen den Maricopas und den Chiricahua-Apachen zu verhindern. Die Inszenierung unter Regie von Nicolas König verspricht viel Action: Explosionen, brennende Postkutsche, rituelle Kämpfe und farbenprächtige Feste unter der Leitung der Cantina-Chefin Senorita Miranda (Isabel Varell). Ein britischer Aristokrat, Sir John Raffley (Heinrich Schafmeister), sorgt für skurrilen Humor.

Das Stück wurde von Michael Stamp geschrieben und von Stefan Tietgen inszeniert. Die Produktion kostet insgesamt sieben Millionen Euro, davon 1,2 Millionen allein für Bühnenbild und Instandhaltung der Freilichtbühne am Kalkberg. Premiere ist am 27. Juni 2026, danach läuft die Aufführung bis zum 6. September donnerstags, freitags und samstags um 15 und 20 Uhr sowie sonntags um 15 Uhr.

Wegen der sommerlichen Temperaturen appellieren das Team und die Schauspieler an das Publikum, Kopfbedeckungen zu tragen und viel zu trinken. Die Darsteller versorgen sich in Pausen mit Wasser und feuchten Tüchern. Trotz Hitze bleibt die Stimmung positiv – Old Shatterhand-Darsteller Bastian Semm sagt: „Hitze ist mir lieber als schlechtes Wetter.“

Fakten

  • Premiere von „Im Tal des Todes“ ist am 27. Juni 2026 im Freilichttheater am Kalkberg.
  • Alexander Klaws spielt Winnetou, Bastian Semm ist Old Shatterhand.
  • Das Stück kostet insgesamt sieben Millionen Euro, davon 1,2 Millionen für Bühnenbild und Theaterpflege.
  • Regie führt Nicolas König, das Drehbuch stammt von Michael Stamp.
  • Aufführungen laufen bis zum 6. September 2026, donnerstags bis sonntags zu verschiedenen Uhrzeiten.

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