
Die Erwärmung schreitet schneller voran als je zuvor, ein klarer Kontext für Kollegen, die Klimazusammenhänge verfolgen.

Erde nimmt mehr Wärme auf denn je Handlungsfluss und Kernfakten
Ein neuer globaler Klimabericht zeigt, dass die Erde weiterhin an Wärme gewinnt: Das sogenannte Energieungleichgewicht hat sich seit den 1990er Jahren mehr als verdoppelt. Hauptursache sind steigende Konzentrationen langlebiger Treibhausgase wie CO2 und Methan, aber auch der Rückgang kühlender Aerosole und schrumpfende Eisflächen, die weniger Sonnenlicht reflektieren. Die Ozeane speichern 90 Prozent der überschüssigen Wärme – bis in Tiefen von 2000 Metern.
Fakten
- Im Jahr 2024 stießen Länder weltweit Treibhausgase im Effekt von 56,8 Milliarden Tonnen CO2 aus.
- Die mittlere CO2-Konzentration stieg bis 2025 auf 425,6 ppm, Methan auf 1936,3 ppb.
- Das Energieungleichgewicht der Erde verdoppelte sich von 0,40 auf 1,04 Watt pro Quadratmeter (1976–1995 zu 2006–2025).
- Die globale Erwärmung beträgt aktuell 0,27 Grad pro Jahrzehnt, auf Landflächen stieg die Temperatur seit 1850–1900 um 1,81 Grad.
- Meereshitzewellen traten 2025 durchschnittlich 65 Tage pro Jahr an jedem Punkt der Ozeanoberfläche auf – mehr als verdreifacht seit 1991.
- Der Meeresspiegel steigt seit 2018 um 3,84 Millimeter pro Jahr, vorher waren es 2,33 Millimeter.
Visuelle Nachrichtenerklärung von Canto. KI-Werkzeuge können die Produktion unterstützen. Redaktionelle Richtlinien





