Illustration eines Marschflugkörpers, der aus einem Standardcontainer auf einem Lkw startet, mit Hintergrund einer Fabrik in Unterlüß und einem Blick auf die europäische Verteidigungsstrategie.
Illustration eines Marschflugkörpers, der aus einem Standardcontainer auf einem Lkw startet, mit Hintergrund einer Fabrik in Unterlüß und einem Blick auf die europäische Verteidigungsstrategie.

Die gemeinsame Entwicklung gibt einem Kollegen aus der Verteidigungsbranche einen klaren Überblick über Europas neue Schlagkraft.

Rheinmetall und Destinus legen Raketenplan fest Handlungsfluss und Kernfakten

Das deutsch-europäische Gemeinschaftsunternehmen Rheinmetall Destinus Strike Systems hat seine Produktions- und Entwicklungspläne für Marschflugkörper bekanntgegeben. Auf der Eurosatory-Messe in Paris wurde bestätigt, dass die Serienproduktion der Marschflugkörper Kryla und Ruta Block 2 in Kürze beginnt. Der Ruta Block 3, mit einer Reichweite von über 2.000 Kilometern und einem Gefechtskopf von bis zu 250 Kilogramm, soll bis Ende 2027 fertiggestellt sein. Das Joint Venture kombiniert die Technologieexperten von Destinus mit der industriellen Skalierungskraft von Rheinmetall.

Fakten

  • Rheinmetall Destinus Strike Systems plant die Serienproduktion von Marschflugkörpern wie Kryla und Ruta Block 2 ab 2026.
  • Der Ruta Block 3 soll bis Ende 2027 entwickelt sein und eine Reichweite von über 2.000 km haben.
  • Das Joint Venture errichtet eine Endmontageanlage in Deutschland, erste Lieferbereitschaft ist für 2026 geplant.
  • Destinus hat 2026 sein 1.000. Turbostrahltriebwerk T150 in Europa hergestellt.
  • Der Ruta Block 3 wird von einem neuen, intern entwickelten T220-Triebwerk angetrieben.
  • Ziel ist die NATO-Qualifizierung, um den Raketen europaweiten Einsatz zu ermöglichen.

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