
Die Schließung in Offenbach ist Teil einer gezielten Standortanpassung, hilfreicher Kontext für Kollegen im Einzelhandel, die den Markt beobachten.

Roller schließt siebte Filiale Handlungsfluss und Kernfakten
Der Möbelhändler Roller schließt seine Filiale in Offenbach Mitte Juli 2026. Damit ist es bereits die siebte Niederlassung innerhalb eines Jahres, die das Unternehmen aufgibt. Auf der betroffenen Filiale läuft bereits ein Räumungsverkauf mit stark reduzierten Preisen für Möbel und Deko-Artikel. Betroffen sind neben Offenbach auch Standorte in Gera, Reutlingen, Crailsheim, Villingen-Schwenningen, Oldenburg und Husum. Der Standort Augsburg war bereits Ende 2024 geschlossen worden.
Roller betreibt insgesamt mehr als 110 Einrichtungsmärkte und beschäftigt rund 4.000 Mitarbeiter:innen. Das Unternehmen betont, dass die Schließungen Einzelfallentscheidungen seien und keinen generellen Rückzug bedeuten. Wirtschaftlich stabile Standorte sollen weiterentwickelt und gestärkt werden.
Die Mitarbeiter:innen der betroffenen Filialen sollen nach Unternehmensangaben in andere Standorte der Region vermittelt werden. Roller gehört zur Tessner-Gruppe und ist gemeinsam mit der österreichischen XXXLutz-Gruppe zu je 50 Prozent gehalten. Gegründet wurde das Unternehmen 1969 von Hans-Joachim Tessner aus Goslar.
Fakten
- Roller schließt seine Filiale in Offenbach Mitte Juli 2026.
- Es ist die siebte Filiale, die das Unternehmen innerhalb eines Jahres schließt.
- Zuvor wurden bereits Standorte in Gera, Reutlingen, Crailsheim, Villingen-Schwenningen, Oldenburg, Husum und Augsburg geschlossen.
- Auf den betroffenen Filialen läuft ein Räumungsverkauf mit stark reduzierten Preisen.
- Roller betont, dass die Schließungen Einzelfallentscheidungen seien und kein genereller Rückzug sei.
- Mitarbeitenden werden Stellen in der näheren Umgebung angeboten.
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