
Die Rückverlagerung nach Alpen gibt einem Kollegen, der die Entwicklung im Agrarsektor verfolgt, einen klaren Einblick in strategische Standortentscheidungen.

Lemken holt Produktion zurück nach Alpen Handlungsfluss und Kernfakten
Der deutsche Landmaschinenhersteller Lemken verlagert die Produktion von Hacken und Striegeln zurück an seinen Hauptsitz nach Alpen in Nordrhein-Westfalen. Damit wird das erst 2023 eröffnete Werk in Dinteloord in den Niederlanden geschlossen. Lemken nutzt die aktuell ruhige Marktlage, um die Crop-Care-Sparte neu zu strukturieren und Entwicklung, Know-how und Fertigung an einem Standort zu bündeln. Ziel ist eine effizientere Produktion und ein schlankeres, marktgerechteres Sortiment.
Das Werk in Dinteloord war Teil einer früheren Expansionsstrategie, nachdem Lemken das ehemalige Steketee-Werk übernommen hatte. Bereits im Oktober 2023 liefen dort die ersten Lemken-Hackmaschinen vom Band. Nun soll ab der 48. Kalenderwoche 2026 die erste in Alpen gefertigte Hack- und Weideegge ausgeliefert werden. Das Unternehmen hält in Europa einen Marktanteil von rund 20 Prozent im Segment Hack- und Striegeltechnik.
In dem Schreiben an Vertriebspartner werden keine Angaben zur Beschäftigung in Dinteloord gemacht. Unklar ist daher, welche Auswirkungen die Schließung auf die dortigen Arbeitsplätze hat. Die Entscheidung zeigt, wie schnell sich strategische Planungen im Maschinenbau ändern können – selbst bei neu errichteten Produktionsstätten.
Fakten
- Lemken verlagert die Produktion von Hacken und Striegeln von Dinteloord (Niederlande) nach Alpen (Deutschland).
- Das Werk in Dinteloord wurde erst 2023 eröffnet und bereits im Oktober 2023 liefen dort erste Maschinen vom Band.
- Ab der 48. Kalenderwoche 2026 sollen die ersten in Alpen produzierten Hack- und Weideeggen ausgeliefert werden.
- Lemken hält in Europa einen Marktanteil von rund 20 % im Segment Hack- und Striegeltechnik.
- Das Unternehmen überprüft parallel sein Produktsortiment, um ein schlankeres Angebot zu schaffen.
Visuelle Nachrichtenerklärung von Canto. KI-Werkzeuge können die Produktion unterstützen. Redaktionelle Richtlinien





