
Ein beeindruckendes Zeugnis römischen Lebensstils vor 1.900 Jahren, das einem Kollegen, der sich für antike Kultur interessiert, gemeinsamen Gesprächsstoff bietet.

Römisches Luxusbadehaus freigelegt Handlungsfluss und Kernfakten
In der niederländischen Stadt Nijmegen haben Archäologen einen antiken Badekomplex der Römer freigelegt, der mit fast 5.000 Quadratmetern das bisher größte seiner Art in den heutigen Niederlanden ist. Die Anlage stammt aus der Zeit um 100 n. Chr., als die Siedlung Ulpia Noviomagus zur Stadt erhoben wurde. Die Bäder waren hochwertig ausgestattet: Marmor verkleidete die Wände, der Boden war mit schwarz-weißem Kalkstein gefliest. Die Fundstelle lieferte auch zahlreiche Alltagsgegenstände wie Münzen, Schmuck und eine Bronzestatue des Gottes Bacchus, was auf einen hohen Lebensstandard der Bewohner schließen lässt. Zusätzlich entdeckten Forschende Zehntausende Artefakte, darunter Hunderte Knochennadeln, Siegelringe und Würfel, die das soziale und kulturelle Leben im römischen Grenzgebiet beleuchten. Die Ausgrabungen zeigen, dass Nijmegen damals eine bedeutende römische Stadt war.
Fakten
- Archäologen entdeckten in Nijmegen ein 5.000 m² großes römisches Badehaus – das größte bisher in den Niederlanden.
- Die Anlage stammt aus der Zeit um 100 n. Chr., als die Siedlung Ulpia Noviomagus Stadtrecht erhielt.
- Gefunden wurden unter anderem eine Bronzestatue des Gottes Bacchus, Münzen, Schmuck und Hunderte Knochennadeln.
- Die Bäder waren mit Marmorwänden und schwarz-weißen Mosaikböden ausgestattet.
- Das Fundvolumen – Zehntausende Objekte – deutet auf hohen Wohlstand der Bewohner hin.
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