
Sanés Engagement zahlt sich vorerst aus, gibt einem Kollegen, der die Hintergründe verfolgt, etwas gemeinsamen Kontext.

Sané unter Dauerdruck – Nagelsmann hält trotzdem Handlungsfluss und Kernfakten
Leroy Sané steht weiterhin in der deutschen WM-Startelf, obwohl er im 7:1-Sieg gegen Curaçao zwei klare Torchancen vergab. Der 30-Jährige von Galatasaray Istanbul wird öffentlich oft kritisiert, was seine Leistung bei großen Turnieren betrifft – in 13 Einsätzen seit 2016 blieb er torlos. Bundestrainer Julian Nagelsmann verteidigt ihn dennoch und betont Sanés hohe Laufbereitschaft und defensiven Beitrag.
Sanés Nominierung war vor dem Turnier umstritten, da er in der Vorbereitung nicht überzeugte. Ohne die verletzungsbedingten Absenzen von Serge Gnabry und Lennart Karl wäre er vermutlich nicht in der Startformation. Nagelsmann sieht aktuell keinen Grund für eine Rotation, obwohl Alternativen wie Jamie Leweling, Maximilian Beier oder Assan Ouedraogo zur Verfügung stehen.
Sané selbst bleibt gelassen: Ihm gehe es vor allem um den Sieg der Mannschaft, das erste Tor werde schon fallen. Seine Turnierbilanz bleibt jedoch fragil – seit der EM 2016 wartet er auf seinen ersten Treffer bei einer Endrunde. Die Erwartungen steigen mit jedem Spiel, in dem er Chancen vergibt.
Fakten
- Leroy Sané vergab zwei Großchancen im 7:1-Sieg Deutschlands gegen Curaçao am 15. Juni 2026.
- Sané hat in 13 Einsätzen bei großen Turnieren noch kein Tor erzielt, seit seiner EM 2016-Teilnahme.
- Bundestrainer Julian Nagelsmann verteidigt Sané und betont dessen hohe Lauf- und Defensivbereitschaft.
- Sanés Startelfplatz gilt trotz Kritik und vergebener Chancen als vorerst gesichert.
- Die Verletzungen von Serge Gnabry und Lennart Karl machen Sanés Nominierung möglich.
- Nagelsmann sieht aktuell keine Notwendigkeit für eine Rotation auf der Außenbahn.
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